O meni

Moja fotografija
"Hello tree" je projekt na kojem radim već skoro dvije godine. Želja mi je upoznati stabla i vježbati gledanje. Ako mi se želite pridružiti veoma ste dobrodošli!
"hello tree" ist ein Projekt, an dem ich nun schon fast zwei Jahre arbeite. Ich möchte Bäume kennenlernen und "sehen" üben. Wenn Sie mich dabei begleiten wollen, sind Sie herzlich willkommen!
"Denn der Baum ist jene Macht, die sich langsam dem Himmel vermählt."
Antoine de Saint Exupery

četvrtak, ožujka 18, 2010

Die Freude




Ich bin die Freude




die aus deinem Herzen stroemt...






Der Feigenbaum


           Gespenstisch streckt er seine silbergrauen, langen, geschwungenen Aeste wie ein Oktopus nach allen Seiten aus.

Im Tal unterhalb der Stadtmauern und der Schule befindet sich eine wunderbare Oaze mit Gaerten, die immer noch bebaut werden. Hier wachsen Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl und Mangold...alles, was mehr oder weniger genuegsam ist und den Sommer auch ohne haeufiges und regelmaessiges  Giessen uebersteht. 

Genuegsamkeit, dass ist ein Wort, dass auch gut auf den Feigebaum zutrifft. Ich habe schon Feigenbaeume gesehen, die aus Hafenmauern herauswachsen.

    

Neben dem Oelbaum ist er der typischste Baum der Insel.

Er unterscheidet sich von den meisten Baeumen dadurch, dass er anstatt einem "Hauptstamm" viele Hauptstaemme hat, mittels denen er sich wie auch der Oelbaum in alle Himmelsrichtungen ausbreitet.
Er hat wunderschoene grosse Blaetter und wenn man im Sommer unter ihm sitzt ist es als waere man unter einem riesigem Sonnenschirm.


Er ist der perfekte Schattenspender, nochdazu mit wohlschmeckenden, suessen Fruechten...paradiesisch !

Leider hab ich es noch nie geschafft seine Blueten zu sehen. Ich habe gelesen sie waeren lila und unscheinbar...


Mir gefaellt er am besten im Fruehling, wenn die ersten zarten hellgruenen Blaetter seine Zweige schmuecken.


Als wuerde er sagen :"Hallo, hier bin ich wieder...schaut wie schoen ich bin!"

subota, ožujka 13, 2010

Der Stern



Weisse Winternacht



Vogel im Baum




Ein Stern faellt vom Himmel




ponedjeljak, ožujka 08, 2010

Der Oelbaum



Was gibt es ueber den Oelbaum zu berichten ?
Abgesehen davon, dass auf der Insel frueher an die 350 000 Baeume  gepflegt und gehegt wurden und es heute an die 125 000 sind und sie damit einen wichtigen Erwerbszweig der Insulaner darstellen...
abgesehen davon dass das Oel der Olive sehr gesund und wohlschmeckend ist und die Insel vielleicht auch wegen ihm die "Goldene Insel " genannt wird...
abgesehen davon , dass der Baum Friede, Wohlstand und Dauerhaftigkeit symbolisiert und schon in der Bibel erwaehnt wird...

nicht viel.

Beim immergruenen Olivenbaum gab es nichts spektakulaeres zu fotografieren.


Er sah immer gleich aus.
Keine farblichen Veraenderungen der Blaetter, weder im Fruehling noch im Herbst, keine spektakulaeren Jahresringe, keine Kirchen oder Denkmaeler in naeherer Umgebung, nur Schafe und Steine...
so steht er am Anfang der Halbinsel Prniba und waechst langsam vor sich hin...
 
  

Trotzdem habe ich bei ihm einige meiner Lieblingsfotos gemacht:

 

  

man muss nur genau hinsehen und sich Zeit nehmen.




 


nedjelja, veljače 28, 2010

Das Licht

...weil ich ahne
dass das Licht
ein Geschenk des Himmels ist
bin ich dankbar
fuer jeden neuen Tag...

 

  

 

petak, veljače 26, 2010

Die Esche



Standpunkt : einer der schoensten Aussichtspunkte der Insel Krk befindet sich auf dem Berg Treskavac an der Strasse, die nach Baška fuehrt. 
Von Punat oder Vrbnik aus kommend, faehrt man langsam bergauf - links an der Inselmuellhalde vorbei, die man auch wegen der Moewen von weitem erkennt,, und rechts an den verlassenen alten Weingaerten vorbei. Den schoenen Blick nach Košljun hinter sich lassend geht es immer nach oben Richtung Wald. Nach einigen Kurven im Wald breitet sich auf einmal das Baškatal vor einem aus.
Hier zeigt sich die Insel nun von einer ganz anderen Seite. Die Berge sehen hoeher aus, die Baume gruener und auch die Steine haben hier eine andere Farbe. Und ganz weit weg : das Meer.

Die meisten Reisenden nehmen sich hier Zeit um an- und innezuhalten.

Deswegen gibt es hier den Rastplatz und seit einigen Jahren ein originell aussehendes , steinernes Denkmal, wegen dem die hoelzerne Bank auf die Seite verschoben wurde.



...und hier befindet sich die Esche...



Sie ist noch jung und auch die anderen Baeume,die sie umgeben sind anscheinend noch jung. Und an ihrem Wuchs sieht man, dass es hier oben meistens windig ist und dass der Boden steinig und karg ist.


 
 

Ich stelle sie mir vor, wie sie in der Nacht, unter dem Sternenhimmel, dort oben auf dem Berg steht und sich auf die Sonne freut, wenn sie hinter den Bergen aufgeht, und langsam das ganze Tal mit Waerme und Licht fuellt.


 

...kennt die Esche die Geschichte des steinernen Denkmals, das neben ihr aufgestellt wurde...
...die Geschichte vom Kirchlein im Tal, bei dem die "Baškatafel" gefunden wurde...
...von den Buchstaben, die einer Legende nach ein Geschenk des Himmels an die Brueder Konstantin und Cyrill waren und mit denen sie die Bibel - das Wort Gottes - in die slawischen Sprachen uebersetzten...
kennt die Esche die Geschichte vom Sonnenkalender, nach dem das Kirchlein unten im Tal gebaut wurde...


ich glaube nicht

...trotzdem weiss sie genau,wann es an der Zeit ist, die Knospen zu oeffen, um die Blueten und Blaetter herauszulassen... und so fuegt sie sich vollkommen in die kosmische Ordnung des Himmels ein.




 




subota, veljače 20, 2010

Das Lied der Tamarisken

 

  
... der Wind
ist es, der uns 
formt...
  

...und so stell ich mich

  

gegen den Wind...

  

und bleibe
trotz allem
die

  

die ich bin ...

Die Tamarisken

 

Gespenster im Nebel
...wenn ich ein Zeichentrickmaler wäre, dann würde ich sie tanzen lassen...
zu einer Musik mit Flötenklängen, Geigen, Trommeln und Trompeten...was auch immer es würde dazu bestimmt passen. 
Im Sommer weiss man nicht warum sie so komisch dastehen, und eingentlich merkt man garnicht das sie komisch dastehen. man freut sich über den spärlichen Schatten, den sie spenden.

Wenn man aber im Winter da ist, dann merkt man dass sie sich gegen den Wind und gegen die Wellen lehnen. Sie strecken ihr Antlitz dem Salzwasser entgegen und tanzen mit dem Wind und dem Wetter. Bei ihnen hört man Möwen, Wellen, und im Sommer Kinder.

 


 

  

  

 
...nach dem Regen verstecken sich Schnecken in ihrem Stamm...